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Galerie Hochdruck ! 5 Years ! Original Prints 1488 - 2016 6.4. - 11.8.2017

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Die Galerie Hochdruck, die einzige auf Druckgrafik spezialisierte Galerie in Wien, zeigt aus Anlass ihres fünfjährigen Bestehens Höhepunkte aus den letzten 18 Ausstellungen. Hierunter fanden sich Präsentationen mit Schwerpunkt auf kunstgeschichtlichen Kategorien wie z.B. Jugendstil, Expressionismus, Surrealismus oder Japonismus, mit einzelnen, das Thema Druckgrafik im Besonderen umkreisenden Schwerpunkten wie z.B. Serialität (Serial! Graphikzyklen von Orlik bis Uecker) oder Funktionen der Druckgrafik im  Wechsel der Zeit ("Bon à tirer. Zierde, Botschaft, Experiment - Die vielfältigen Aufgaben der Druckgrafik"), aber auch Einzelpräsentationen sowohl arrivierter Künstler mit Museumspräsenz (Linde Waber, Franz Terber), als auch am Anfang ihrer Karriere stehender Künstler (Alistair Fuller, Joachim Keller, António Neto, Daniel Pfauth, Louis Szapary) mit dem eigenen Format der "Wunderkammer" im Kellergeschoss der Galerie. Kern eines besonderen, sich über eineinhalb Jahre hinziehenden Projektes plus Ausstellung und eigenem Katalog war die Auseinandersetzung der Studierenden der Klasse Grafik/Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst mit Altmeisterblättern aus dem Bestand der Galerie Hochdruck. Im Zuge der Retrospektive "5 Years" werden den Besuchern auch alle Texte, die zu den einzelnen Ausstellungen in Katalogen, Fachzeitschriften oder auf der Website der Galerie veröffentlicht wurden, konzentriert zugänglich gemacht.


Galerie Hochdruck ! 5 Years ! Original Prints 1488 – 2016

To celebrate five years since its foundation, the Galerie Hochdruck – Vienna’s only gallery specializing in original prints – is showing highlights from its last eighteen exhibitions. While some of these focused on artistic movements such as Art Nouveau, Expressionism, Surrealism or Japonisme, others were devoted to themes with a particular relevance to printmaking such as seriality ( “Serial! Print cycles from Orlik to Uecker”) or the functions of prints through the ages ("Bon à tirer. Ornament, Message, Experiment - The manifold tasks of printmaking"); in addition, there have been solo exhibitions, devoted not only to established artists already represented in museums (Linde Waber, Franz Terber) but also to printmakers still at the beginning of their careers (Alistair Fuller, Joachim Keller, António Neto, Daniel Pfauth, Louis Szapary), whose work has been shown in the special format of the “Wunderkammer” on the basement floor of the gallery. One very special project centred around a process in which students of the class for Graphics and Printmaking at Vienna’s University of Applied Arts interacted creatively with Old Master prints from the Galerie Hochdruck’s own holdings; the project lasted for over eighteen months and had its own exhibition and catalogue.

During the “5 Years” retrospective, visitors will also be able to consult, gathered together in concentrated form, all the texts on the individual exhibitions that were published in catalogues or journals or on the gallery website.

 
   
1

Von der Dekoration zur Expression - Wie das Medium den Ausdruck bestimmt: Holz- und Linolschnitte zwischen Jugendstil und (abstraktem) Expressionismus

Peter Behrens
1868-1940

Der Kuss  1898
Farbholzschnitt auf Japanbütten, 26,9 x 21,3 cm
aus: Pan IV/2, 1898, mit der typografischen Bezeichnung am unteren Blattrand.
Diese „Ikone“ des Jugendstils wurde in der von Otto Julius Bierbaum und Julius Meier-Graefe herausgegebenen Kunst und Literaturzeitschrift „Pan“, die von 1895 bis 1900 in Berlin erschien, als originalgrafische Beilage veröffentlicht.

1800
inkl.
Rahmen

Oskar Dalvit
1911-1975

Ohne Titel  50er Jahre
Farbholzschnitt auf schwarzem Papier, ca. 30,5 x 28,4 cm
signiert „Oskar Dalvit“

550
inkl.
Rahmen

Josef Eberz
1880-1942

Frau mit Katze  um 1920
Holzschnitt mit Handkolorierung auf Bütten, 13,8 x 13,8 cm
signiert „J. Eberz“

1200

Hans Haffenrichter
1897-1981

Geist  1920
Holzschnitt auf Bütten, 10,1 x 9,3 cm
betitelt „Geist“, signiert und datiert „Hans Haffenrichter 1920“

600

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Dekoration-Expression/Bilderliste_List_of_Artworks.html




2

Serial!  Serie - Gruppe - Variation - Bilderzählung




Hans Hartung
1904-1989

o.T.  1973
4 Holzschnitte auf Rives-Bütten; mit Werknummern versehen
und signiert. Mit dem Trockenstempel der Erkerpresse.

H-13 -1973 Ex. 16/150 39,5 x 39,9 cm
H-19 -1973 Ex. H.C. 39,9 x 39,9 cm
H- 21 -1973 Ex. H.C. 39,8 x 39,8 cm
H- 22 -1973 Ex. H.C. 39,8 x 40,2 cm

je 900

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Serial/bildbeschreibungen.html




3

Vom Bildnis zum Sinnbild - Menschenbilder im Spiegel von 7 Jahrhunderten Holzschnitt

Nazim Ünal Yilmaz
*1981

Alone  2013
Farbholzschnitt auf Bütten, 70 x 55 cm
Ex. 6/10, nummeriert, betitelt, signiert und datiert

1200

Hieronymus
um 1500 - nach 1550
und Daniel Hopfer
um 1470 -1536

Brustbild Kaiser Karls V. vor ornamentalem Hintergrund  ca. 1520
Eisenradierung (Strich- und Flächenätzung), 17,6 x 15 cm
Ohne die ursprünglich mit einer zweiten Platte mitgedruckte Inschrift unter der Büste.
Bei seiner Krönung zum deutschen Kaiser 1520 war Karl - ein Enkel Kaiser Maximilians I. - gerade einmal 20 Jahre alt, sein Porträtist Hieronymus Hopfer allerdings erst 15. Da es sich möglicherweise um ein Erstlingswerk des Künstlers handelt, mag man die etwas schematische Darstellung des Herrscherprofils leicht verzeihen, wird aber umso mehr die virtuose ornamentale Gestaltung des Hintergrundes bewundern, für die der Vater des Künstlers, Daniel Hopfer, verantwortlich gewesen sein dürfte. Letzterer beherrschte die Kombination von Strich- und Flächenätzung meisterhaft und setzte für deren Entwicklung maßgebliche Impulse.

1600


José Guadalupe
Posada
1854-1913

La calavera del editor popular Antonio Vanegas Arroyo (recto)
Funebre despedida (verso)  um 1900
Zinkhochätzung auf Zeitungspapier, ca. 35,4 x 26,5 (Ornamentrahmen).
Diego Rivera, ein Freund Posadas und für dessen Wiederentdeckung in den 1930er Jahren verantwortlich, schrieb in einem, den Heros der mexikanischen Revolution aufnehmenden Stil im Vorwort zur ersten Monographie übe den populären Künstler: „Posada, ein mit überreicher Phantasie ausgestatteter Schöpfer von gleicher Bedeutung wie Goya oder Callot, produzierte wie eine sprudelnde Quelle. Der Darsteller des steinigen Weges des mexikanischen Volkes, seiner Sorgen und seines Glücks, entwarf laut seinem Verleger Vanegas Arroyo mehr als 15000 Illustrationen. Als Vorläufer von Flores Magón, Zapata und Santañón und selbst Handwerker, grub er, bewaffnet mit Grabstichel und Säure, ins Metall, um den Ausbeutern die schärfsten Schmähungen ins Gesicht zu schleudern – ein mit Flugblättern bewaffneter Guerrillero und ein Heroe der oppositionellen Presse.“

350

Hans-Joachim Rose
1910-1989

Arbeitsloser mit Frau  1928
Linolschnitt auf Japanpapier, 40 x 34,5 cm
Im Stock monogrammiert „HJR“
Diese Arbeit befand sich in der Bewerbungsmappe, die Hajo Rose beim Bauhaus in Weimar 1930 einreichte.

1800
inkl.
Rahmen

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Portrait-Icon/bilderliste.html




4

In Motion  ̶  dance, drive, speed in print

Norbertine
Bresslern-Roth
1891-1971

Stürzender Steinbock  um 1922
Farblinolschnitt auf Japanpapier, 20,1 x 25,1 cm
Signiert und mit „Handdruck“ bezeichnet.
Obwohl Bresslern-Roth einen Gutteil ihrer Virtuosität dem akribischen Naturstudium verdankt, sind ihre Linolschnitte, für die sie hauptsächlich berühmt ist, keineswegs als naturalistisch zu bezeichnen. Sie sind in der restlosen Ausnutzung sämtlicher Möglichkeiten des Mediums, in ihren perfekten Proportionen, den am Jugendstil geschulten dekorativen Elementen sowie der expressionistischen Zuspitzung des Ausdrucks in ihrer Art fast zeitlos.

2200

Otto Heinrich
Strohmeyer
1895-1967

Schöpfung  1918
Linolschnitt auf rotbraunem Bütten, Ø 13,1 cm
Der Architekt Otto Heinrich Strohmeyer schuf in den 20er Jahren eine Reihe von Linolschnitten, die futuristische Stadtlandschaften in Anlehnung an real existierende Bauten seiner Heimatstadt Hamburg wiedergeben (siehe nächster Eintrag). Er nutzte dabei die Technik des Linolschnitts, die einen einfachen Schnitt in jede beliebige Richtung zulässt (also anders als beim Holzschnitt unabhängig von einer eventuellen Faserrichtung des Holzes ist), um gitterartige Strukturen darzustellen. Angeregt wurde er dabei von der gleichzeitig ausgeübten Technik des Scheren- oder Messerschnitts. Der Linolschnitt „Schöpfung“ - hier ein Probedruck - entstand höchstwahrscheinlich im Auftrag der Zeitschrift „Die Aktion“, wo er als Originalgraphik publiziert wurde.

sold

Otto Heinrich
Strohmeyer
1895-1967

Verkehr I  1925/26
Linolschnitt auf Japan, 27,5 x 20 cm
Nr. 10 aus „Hamburgische Abstraktionen“, 11 Linolschnitte von Otto Heinrich Strohmeyer aus den Jahren 1925 bis 1926, gedruckt anläßlich des 75. Geburtstages des Künstlers von der Galerie am Klosterstern Hamburg als Handabzüge in einer Auflage von 50 Stück, Ex. 10

300

Utagawa Kuniyoshi
1798-1861

Kabukischauspieler  1848
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 37,1 x 25,4 cm (Blatt)
Nakamura Utaemon IV als Ôtaka Tonomo verkleidet als Nôshi Kiritake Budayû im Stück „Imayô mosazuki“. Achtes Monat 1848, Nakamura Theater. Signatur: Ichiyûsai Kuniyoshi ga, Verleger: Ebiya Rinnosuke, Zensursiegel: Watanabe Shoemon

550

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/In%20Motion/catalogue.html




5

Linde Waber "Auf Reisen"  Frankreich, Brasilien, Japan, Afrika, Oman 
Farbholzschnitte und Druckstöcke 1965-1990

Linde Waber
*1940

Oman I  1990
Farbholzschnitt mit Übermalung auf Japanpapier,
61 x 84,5 cm, nicht im Werkverzeichnis

3500

 

 

Osaka Gaidai  1970
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 20 x 27 cm, Wvz 79, Ex. 2/30

600

 

Osaka Gaidai  1970
Druckstock zum Farbholzschnitt, 20 x 27 cm, Wvz 79

unverkäuflich

 

Rio - le mystère  1969
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 69 x 31 cm, Wvz 69, Unikatdruck

2500

 

Rio - le mystère  1969
Einer von 3 Druckstöcken zum Farbholzschnitt,
69 x 31 cm, Wvz 69

auf Anfrage

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Waber_Auf_Reisen/waber_catalogue.html




6

Alte Meister – Junge Meister

John Baptist Jackson
1701-1780

Der bethlehemitische Kindermord (nach Tintoretto)  ca. 1742
Clair-Obscur-Holzschnitt auf Bütten, 39,5 x 54 cm
In der Kartusche bezeichnet: „Illustrissimo/ et Praeclaro Viro Dno. Dno./ Smart Lethieullier/ Eruditae Antiquitas Studioso/ Investigatori, Tabellam hanc/ Jacobi Robusti in sui/ obsequium DDD. J.B.Jackson“, hrsg. von Giovanni Battista, Venedig 1745

1300

Benjamin Nachtigall
*1988

Apollo und Sohn  2013
Radierung (Aquatinta, Strichätzung und Pinselätzung) auf Bütten, ca. 30 x 20 cm, Ex. 3/15
Aus dem Zyklus „Familyplanning“ mit 8 Radierungen.

280
Zyklus
komplett
1800

Benjamin Nachtigall
*1988

Familyplanning  2013
Radierung (Aquatinta, Strichätzung und Pinselätzung) auf Bütten, ca. 30 x 20 cm, Ex. 3/15
Aus dem Zyklus „Familyplanning“ mit 8 Radierungen.

280
Zyklus
komplett
1800

anonym

Eunuchi  1499
Buchdruck und 5 Holzschnitte auf Bütten, zusammen ca. 15,8 x 8,5 cm; aus: Publius Terentius Afer „Comoediae“, Johann Grüninger, Strassburg 1499

180

António Neto
*1988

Modular Story  2013
15 Blätter mit Linolschnitten von 15 Platten, zu einem Leporello gebunden; Leporello geschlossen 18,5 x 48 cm
Unikat (Ausstellungsstück, Einband leicht berieben)
Der Leporello wird auf Bestellung mit jeweils neuer Kombination der Druckplatten sowie beliebiger Blattanzahl jeweils als Unikat hergestellt. Auch Einzelblätter können „on demand“ erworben werben.

750

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/old_young_masters_catalogue.html




7

Promenade d'un trait blanc – 100 Jahre Abstraktion. Grafik, Bücher, Zeitschriften



František Kupka
1871-1957

Quatre histoires de blanc et noir  1926
24, von 2 bis 25 nummerierte Holzschnitte auf Tafeln (Büttenpapier 33 x 25 cm), 2 Titelblätter und ein Textblatt mit Initiale, ebenfalls in Holz geschnitten, sowie ein gedrucktes Kolophon mit cul-de-lampe in Holzschnitt, alles lose in Umschlag und privater Leinenkassette. Mit einer Widmung von F. Kupka an den Kunstpublizisten und langjährigen Direktor des Musée d‘art moderne de la ville de Paris, Jacques Lassaigne. Eines von 300 Exemplaren, das vorliegende Exemplar nicht nummeriert. Verlegt von B. Kadar, Paris 1926. Kupkas selbstfinanziertes grafisches chef-d‘oeuvre, zugleich ein Manifest des sogenannten „Orphismus“, war zur Zeit seiner Entstehung ein eklatanter Misserfolg und brachte Kupka an den Rand des Ruins, ist dafür aber heute umso gesuchter.

6900

K.R.H. Sonderborg (= Kurt Rudolf Hoffmann)
1923-2008

Ohne Titel  1958
Farbaquatintaradierung auf Bütten, 42,5 x 56 cm
signiert und datiert, Ex. 37/75

1200
Rahmen
300

Franz Herberth
1907-1973

Ohne Titel  1954
Farblinolschnitt auf Velinpapier, ca. 41 x 26 cm
Mit dem Nachlass-Stempel und der Werknummer 1954-12-1.

600



László Moholy-Nagy
1895-1946

Ohne Titel  1924
3 Holzschnitte auf Zeitungspapier, 11,9 x 8,1 cm (1), 14,4 x 12 cm (2), 11,8 x 8,1 cm (3)
Aus: Der Sturm, Viertes Vierteljahrheft, Dezember 1924, hrsg. von Herwarth Walden; mit der typographischen Bildunterschrift „Moholy-Nagy / Holzschnitt / vom Stock gedruckt“; mit Text verso

je 300
(1) sold
(2) sold

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http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Promenade/promenade_catalogue.html




8

Symbolismus – Surrealismus. Grafik, Bücher, Objekte

Giovanni Battista
Piranesi
1720-1778

Carceri X  zwischen 1745 und 1750/1761
Radierung auf Bütten.
Blatt 10 der 16-teiligen Folge „Carceri d‘Invenzione“, was sowohl mit „Kerker aus der Fantasie“ als auch mit „Kerker für die Fantasie“ übersetzt worden ist.
„Indem alle Strichform im Ätzgang bald verdeutlichend geklärt, bald wie verrottend ineinander gedrängt ist, gelingt es, das Gleichnis von Freiheit und Zwang schon auf der Ebene des Lineaments anschaulich zu machen.“ (Ernst Rebel in „Meisterwerke der Druckgrafik“)
In der Platte mit dem Künstlernamen und der Blattnummer. Druck des zweiten Zustandes von 1761 mit den verstärkten Schattierungen und der zugefügten Galerie. Erschienen im Eigenverlag Piranesis.

4000

Francisco Goya
1746-1828

Subir y bajar  1799
Radierung und Aquatinta auf Bütten, 21,9 x 15 cm
Aus den „Caprichos“. Druck vor dem Abschleifen der Plattenränder und mit den Zeichen des „false biting“ bzw. der „fausse morsure“, also den Stellen außerhalb der Darstellung, die unabsichtlich mitgeätzt wurden und dadurch Farbe annahmen. Bei späteren Auflagen waren diese Stellen der Platten auspoliert und daher nicht mehr sichtbar. Das feine, gut sichtbare Aquatintakorn ist ein weiterer Hinweis auf eine frühe Auflage, der Fingerabdruck (des Druckers?) rechts unten und der leicht auslassende Druck im linken Hintergrund könnten ein Hinweis darauf sein, daß das Blatt aus der Auflage (die 80 Blätter der Caprichos wurden immer zu Alben gebunden) ausgeschieden wurde oder als Probedruck diente.

1800

Giorgio de Chirico
1888-1978

Il guanto rosso (L‘énigme de la fatalité)  1911-14/1975
Farblithographie in 8 Farben auf Bütten. Ex. V/XXV mit
dem Trockenstempel des Verlegers A. Caprini, Roma. Signiert.
Das Motiv stellt eine exakte, stark vergrößerte Wiederholung einer Zeichnung aus einem Manuskript Giorgio de Chiricos dar, das in dessen Pariser Jahren zwischen 1911 bis 1914 entstand und sich im Besitz von Paul Éluard befand. Letzterer schreibt über den Maler: „Wir befinden uns in einer vor ihm nicht gedachten und denkbaren Welt. Dann nimmt er das Geheimnis auseinander, macht es noch dichter, zeigt uns dessen metaphysisches Intérieur.“

2800
inkl.
Rahmen


Max Ernst
1891-1976
Hans Richter
1888-1976

Dreams that money can buy  1947
Films International of America, New York 1947, Umschlagillustration von Max Ernst und 30 S/W-Illustrationen, Layout von Friedrich Kiesler.
Der 1947 entstandene Film von Hans Richter „Dreams that money can buy“ enthielt 7 Traumsequenzen nach Ideen von M. Ernst, F. Léger, M. Ray, M. Duchamp, A. Calder und H. Richter und versammelte somit nochmals die Größen des zu dieser Zeit schon zum Mythos gewordenen Surrealismus. Die Filmmusik steuerten u.a. P. Bowles, J. Cage und D. Milhaud bei. Die Porträtfotos der Künstler sind jeweils um die rechte Hälfte beschnitten, sodaß die rechte Hälfte des zuunterst liegenden Porträts von Hans Richter mit der jeweils linken Gesichtshälfte ein neues „Phantasie“-Gesicht ergibt.

650

Max Ernst
1891-1976

View  1942
Ch. H. Ford (Hrsg.): View - The Modern Magazine, Max Ernst Number, New York 1942, Umschlagillustration von Max Ernst; Texte u. Bildbeiträge u.a. von M. Ernst, A. Breton, L. Carrington, H. Bellmer, H. Miller, J. Cornell, A. Ozenfant etc.

350

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Surrealismus/symbolismus-surrealismus_catalogue.html




9

SCHWARZ – WEISS. Holz- und Linolschnitte des Expressionismus

Lyonel Feininger
1871-1956

Brigg auf hoher See  1918
Holzschnitt auf Bütten, 17,7 x 18 cm
Aus: „Die Fibel“, Erste Mappe, erschienen im Karl Lang Verlag, München 1919

4500

Erich Heckel
1883-1970

Der Narr  1917
Holzschnitt auf Bütten, 36 x 27,2 cm
Handdruck des 3. Zustandes nach der Veröffentlichung in der 5. Bauhaus- Mappe „Deutsche Künstler“, Weimar 1921; signiert und datiert

5000
inkl.
Rahmen

Margarete Hamerschlag
1902-1958

Karneval  1924
Holzschnitt auf Bütten, 29,3 x 24,5 cm
Signiert „Margarete Hamerschlag“ und datiert, Handdruck

1200

Max Pechstein
1881-1955

Almanach 1920 Fritz Gurlitt
Almanach des Fritz Gurlitt Verlages für das Jahr 1920;
Vorzugsausgabe mit 3 Holzschnitten auf Recto- und
Verso-Seite sowie auf dem Rücken des Einbandes; mit
einem weiteren ganzseitigen Holzschnitt auf Einschubblatt von Max Pechstein („Der Alte“) sowie einer Original-Lithographie und einer Radierung von Lovis Corinth.

650

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Schwarz-Weiss/schwarz_weiss_catalogue.html




10

Daniel Pfauth Prints

Daniel Pfauth
*1984

Fence  2013
Holzschnitt auf Bütten, 42,5 x 59,5 cm
Auflage: 10 + 3 e.a.

400

 

Trains of Ceylon  2015
Linolschnitt auf Bütten, ca. 29,6 x 20,9 cm
Einzelblatt (e.a.) der Mappe „Trains of Ceylon“ mit 14 Linolschnitten auf Bütten, erschienen 2016 im Selbstverlag im Zusammenhang mit der Wanderausstellung „The artist as independent publisher“.

wenige
Einzelblätter
je 250
Mappe
2500

 

AWD 1.28  2015
Wanddruck auf Bütten, 104 x 71 cm
Unikat

1500

 

WS 1.6  2013
Wandschnitt, Druckstock, 140 x 85 cm
Auflage: 5 + 3 e.a. auf Bütten

900

 

WS 1.7  2013
Wandschnitt in 6 Farben, 140 x 85 cm
Auflage: 3

1800

Alle anderen Objekte dieser Ausstellung finden sie auf/All other objects of this exhibition see:

http://www.galeriehochdruck.com/Ausstellungen/Pfauth/pfauth_catalogue.html




11

Druckgrafik des Japonismus

John Platt
1886-1967

Siesta 1925
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 23,3 x 32,9 cm
nummeriert und bezeichnet „4/6 experimental proofs“
betitelt und signiert

900

Arabella Louisa Rankin
1871-1935

Coastal Inlet  um 1920
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 20,4 x 27,3 cm
signiert und bezeichnet „inv et sculp 3“

750

Kitagawa Utamaro
1753-1806

Joshoku kaiko tewaza-gusa  1798-1800
Farbholzschnitt auf Japanpapier, ôban
signiert Utamaro hitsu, Verlegersiegel: Tsuruya Kiemon.
Blatt 1 der 12 Blätter umfassenden Serie „Frauen bei der Seidenherstellung“, auf dem das Abbürsten der frisch geschlüpften Seidenraupen von einem Blatt Papier mit einer Feder dargestellt wird. Dieser Abzug ohne Text im wolkenförmigen Oberrand.

sold

Leonhard Fanto
1874-1940

Junges Mädchen in Tracht  um 1910
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 24,5 x 12,5 cm
unsignierter Probedruck

500

Hans Neumann jr.
1873-1957

Boote am Starnberger See  1907
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 39,3 x 18 cm
bezeichnet, datiert und signiert

750

Hedwig Jarke
1882-1949

Winter  1909
Farbholzschnitt auf Japanpapier, 22,3 x 17 cm
unsignierter Probedruck

sold

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12

Bon à tirer. Zierde, Botschaft, Experiment – Die vielfältigen Aufgaben der Druckgrafik

anonym

Au Papillon Blanc  um 1930
Pochoir auf Karton, Holz und Metallhalterung, ca. 24 x 24 cm
Werbefächer mit Aufschrift „Au Papillon Blanc“ und
„Alexandrie“.

350
inkl.
Acrylbox

 

Alois Auer von
Welsbach
1813-1869

Kupfergalvano für Naturselbstdruck  2. Hälfte 19. Jh.
45,5 x 31 cm.
Alois Auer, der seit 1841 Direktor der k.k. Staatsdruckerei in Wien war, schreibt über den 1852 zum Patent angemeldeten Naturselbstdruck in dem viersprachig erschienenen Buch „Die Entdeckung des Naturselbstdruckes“ (Wien 1854): „Frage: Wie erlangt man in einigen Secunden fast kostenfrei und täuschend ähnlich von jedem Original eine Druckplatte, ohne eines Zeichners oder Graveurs etc. zu bedürfen? Lösung: Wenn das Original, sei es eine Pflanze, Blume oder ein Insect, Stoff oder Gewebe...zwischen eine Kupfer- und eine Bleiplatte gelegt, durch zwei fest zusammengeschraubte Walzen läuft. Das Original lässt durch den Druck sein Bild mit allen ihm eigenen Zartheiten...auf der Bleiplatte zurück....“ Diese Bleiplatte wurde daraufhin galvanisiert und wie eine normale Tiefdruckplatte gedruckt. Auer im Weiteren: „Bei einem Gegenstande, welcher nicht verletzt werden darf, überstreicht man das Original mit aufgelöster Guttapercha und benutzt...die abgenommene Guttapercha-Form als Matrize zur galvanischen Vervielfältigung...“ Das heißt, in diesem Falle wurde die entstandene Positivform nochmals als Negativform abgeformt, galvanisiert und wieder wie eine Tiefdruckplatte verwendet, wobei von der Matrize  beliebig oft Tiefdruckplatten hergestellt werden konnten. Dies war immer dann nötig, wenn die Platte ausgedruckt war, was bei weichem Kupfer und hohem Druck der Tiefdruckpresse relativ schnell passiert. Naturselbstdrucke konnten sowohl im Hochdruck- als auch im Tiefdruckverfahren hergestellt werden. Bei ersterem erscheint die Zeichnung hell auf dunklem Grund, bei letzterem dunkel auf hell. Erstmals in großem Umfang wurde das Verfahren für das mehrbändige Foliowerk der Botaniker Alois Pokorny und Constantin Ritter von Ettingshausen „Physiotypia Plantarum Austriacarum“ angewendet (siehe nächstes Objekt).

600

Alois Pokorny
1826-1886
Constantin von Ettingshausen 1826-1897

Calamintha alpina Lam.  1865
Naturselbstdruck auf Bütten, 55 x 37,5 cm, aus: Alois Pokorny / Constantin Ritter von Ettingshausen, Physiotypia Plantarum Austriacarum, der Naturselbstdruck in seiner Anwendung auf die Gefäßpflanzen des österreichischen Kaiserstaates mit besonderer Berücksichtigung der Nervation in den Flächenorganen der Pflanzen, k.k. Hof- und Staatsdruckerei Wien 1855 ff.

480

anonym

Das jüngste Gericht 1488
Holzschnitt auf Bütten, handkoloriert, 10,5 x 13,8 cm
aus: Ludolphus de Saxonia, Vita Christi, Antwerpen bei Claes Leeu 1488

400


José Guadalupe
Posada
1854-1913

Sensacional Noticia! Dos Monstruos que nacen unidos por el estómago  1904
Metallschnitt oder Metallhochätzung und Buchdruck auf Zeitungspapier, ca. 9 x 14 cm (Illustration recto), mit einer weiteren Illustration verso. Einblattzeitung des Verlegers Antonio Vanegas Arroyo (siehe auch Ausstellung Nr. 3) mit dem Bericht über „sensationelle“ Missgeburten. México (City) 1904

300


Honoré Daumier
1808-1879

L‘Héritier présomptif  1843
Lithographie und Feder auf Velin, 24,5 x 20,5 cm
Erstdruck vor dem Druck von Titel und Untertitel, diese recto in verschiedenen Handschriften hinzugefügt. Verso mit Adressangabe „Monsieur Jaimes / 9 place Bréda“ sowie Hinzufügung „Très pressé / Le portier est prié de le monter de suite“ („Sehr eilig / Der Portier wird gebeten, es sofort hinaufzubringen“). Verso mit dem Stempel der Sammlung R. Gaston Dreyfus.
Schönes und extrem seltenes Beispiel der Visualisierung eines kritischen Augenblicks bei der Entstehung von Gesellschaftssatire, gezeichnet und mit Worten versehen von ihrem genialsten Repräsentanten im 19. Jahrhundert - Honoré Daumier. Schriftvergleiche mit Briefen Daumiers ergeben, daß die Bildunterschrift höchstwahrscheinlich vom Künstler selbst geschrieben wurde. Die Tatsache, daß nach dem ersten Wort des Titels „L‘Héritier“ („Der Erbe“) ein fetter Punkt prangt und erst dann das näher umschreibende und die Ironie verstärkende „présomptif“ („vermutlich“) in etwas kleinerer, aber in der gleichen Handschrift folgt (und also offensichtlich ein späterer Einfall ist), versetzt uns in die seltene Lage, dem kreativen Prozess des Autors bei der Titelfindung folgen zu können. Es wäre außerdem ein Hinweis darauf, daß Daumier selbst für die Bildtitel verantwortlich war, während Serientitel und ausführliche Bildunterschrift redaktionell erfolgten. Ebenso wurde natürlich die kreative Spur, der trennende Punkt zwischen „L‘Héritier“ und „présomptif“ für die Drucklegung vom Redakteur später getilgt.

2000

Ewald Mataré
1887-1965

Weide  1928
Farbholzschnitt auf Japanpapier, ca. 20,4 x 26,3 cm
Wie Edvard Munch nützt der Bildhauer Ewald Mataré das Zerschneiden und individuelle Einfärben der Teile einer Holzplatte, um in jedem Abzug zu einem unikaten Ergebnis zu gelangen. Obwohl gedruckt, steht bei seinen Arbeiten, bei denen es von jeden Motiv nur wenige, divergierende Abzüge gibt, der Gedanke der Vervielfältigung vollkommen im Hintergrund. Da sich Mataré außerdem auf einige wenige Motive, vor allem Tiermotive, die immer wieder neu abgewandelt werden, konzentriert, ist sein Holzschnittwerk ebenso monumental wie reduziert, ebenso ornamental wie experimentell.

5500

Fritz Wotruba
1907-1975

Figurenkomposition  1975
Radierung und Aquatinta auf Bütten, 18,7 x 11,4 cm (Platte)
Einer von 3 Probedrucken (zwei unsigniert, einer signiert „Emy Wotruba für F. Wotruba“). Gedruckt von Christoph Donin im Grafikstudio der Edition Tusch für eine später geplante Farbserie, die wegen Wotrubas Tod nicht mehr weiterverfolgt wurde. Der Druck in rotbraun wurde laut den Angaben Donins von 2 Platten gedruckt (Siehe Dokumentation in: R. Antoniou, Fritz Wotruba, Das druckgraphische Werk, Wien, Köln, Weimar, 2003, S. 418). Die Auflage von 100 signierten und nummerierten Exemplaren erschien bei der Erker-Presse, St. Gallen als Beilage der Mappe „Eugène Ionesco - Hommage à Fritz Wotruba“.

alle drei
600

Jean-Baptiste
Camille Corot
1854-1913

Le grand cavalier sous bois  1854
Cliché-verre auf Velin, 30 x 24 cm
Eines von 150 Exemplaren der Auflage Le Garrec von 1921; mit Stempel und handschriftlicher Nummerierung verso.

sold

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13

Mythen, Märchen & Geschichten. Druckgrafik und illustrierte Bücher zu Gilgamesch bis Pokémon

Utagawa Kuniyasu I
1794-1832

Der Kabukischauspieler Onoe Matsusuke I in der Rolle als Geist des Kohada Koheiji 1808
37 x 25,2 cm (Blatt)
Kohada Koheiji, der als tragischer Held in einer Geschichte des Autors und Malers Santō Kyōden erstmals im Jahr 1803 auftauchte, war bald auch auf der Kabukibühne zu sehen: Koheiji wird von seiner Frau und seinem Nebenbuhler ermordet, ruckt ihnen aber des Nachts als Rachegeist zu Leibe und treibt sie in den Wahnsinn. Das Stuck „Iroiri otogi zoshi“ („The Colorful Storybook“) wurde 1808 im Ichimuzura Theater aufgeführt, wobei Onoe Matsusuke in der Doppelrolle von Koheijis Frau und dem (auf unserem Holzschnitt dargestellten) Geist des ermordeten Koheiji brillierte. Im Jahre 1808 war der Künstler Kuniyasu, der früh verstarb, und dessen Blatter selten sind, erst zarte 14 Jahre alt.

950

Odilon Redon
1840-1916

Je suis toujours la grande Isis! Nul n‘a encore soulevé mon voile! Mon fruit est le soleil! 1896
28 x 20,2 cm
Lithographie auf Chine appliqué.
Tafel 16 aus „La Tentation de Saint-Antoine“(nach dem Roman von Gustave Flaubert). Druck vermutlich der Portfolio-Ausgabe von Vollard aus dem Jahr 1938, verso mit Sammlungs- und Doublettenstempel des Cabinet des Estampes Genève (heute: Cabinet d‘arts graphiques des Musées d‘art et d‘histoire, Genève).

1000


Agostino Veneziano (nach) ca. 1490 - ca. 1540

Tanz von Faunen und Bacchantinnen (nach Raffael) erste Hälfte 16. Jh.
18,3 x 27 und 18,4 x 25,5 cm
2 Kupferstiche auf Bütten. Vermutlich die von Adam Bartsch erwähnte seitenrichtige Kopie nach Veneziano, die gleichwohl - vor allem in ihrer vollständigen Ansicht mit den beiden sich ergänzenden Platten - sehr selten ist (kein Exemplar auf dem Auktionsmarkt in den letzten 30 Jahren). Ref: Adam Bartsch, Le peintre graveur, XIV/250 B, Wien 1813

750

Paul Gauguin
1848-1903

L'Enlèvement d'Europe (Die Entführung der Europa) 1898-1899
Holzschnitt auf Japanpapier, ca. 24 x 23 cm
Einer von 25 Abzügen aus 1928 von Pola Gauguin mit dessen eigenhändiger Signatur. Verso mit dem Stempel von Henri Marie
Petiet.

5000

Hugo Noske
1886-1960

Der hl. Franziskus predigt den Vögeln 20er Jahre
Farbholzschnitt auf Japanpapier
18,3 x 11,5 cm (leicht beschnitten)

250

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  Wunderkammer

I

Klaus Joachim Keller "kakafari" – Holzskulpturen

Klaus Joachim Keller
*1959

Poldi  2013/14
Weißtanne, 30/10/9 cm

800

 

Eddi  2014
Rosskastanie, 34,5/12/11,5 cm

700

 

Teddy  2013/14
Silberweide, 38/13/13 cm

900

 

Francesca  2013/14
Silberweide, 41/11/10 cm

900

 

Luzi  2014
Rosskastanie,  37/36/18 cm

900

 

Max  2013/14
Silberweide, 40/17/30 cm

1100

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II

As far as anyone knows we're a nice normal family  Alistair Fuller – Photography

Alistair Fuller
*1946

Prater  2004
C-Print on matt paper, 37,1 x 28,4 cm

450

 

Ohne Titel Untitled  2014
C-Print on matt paper, 28,4 x 37,1 cm, in archival mat

300

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III

Franz Terber - Zeichnungen, Aquarelle, Collagen

Franz Terber
*1946

„auf todestieres rücken“ 1971
pinsel, tusche, lavierung
42 x 29,5 cm

2200

 

„zwei köpfe“ 1979/1983
feder, tusche
21,2 x 29,6 cm

700

 

„in schlaf gesunken“ 1983/1998
feder, tusche, aquarell, deckweiß
29,5 x 38,1 cm

2800

 

„das rätsel des ‚u‘-‘ur‘ vielleicht ?“ ca. 1970
feder, tusche, klopapier
15 x 16,7 cm

1200

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IV

Louis Szapary "Die 7 Todsünden"

José Guadalupe
Posada
1854-1913

Die 7 Todsünden  um 1900
Metallschnitt auf Velinpapier, ca. 9,3 x 15,5 cm (Platte)
späterer Druck einer unbekannten Auflage

sold


Louis Szapary
*1993

Acedia Trägheit, Avaritia Habgier/Geiz  2015
2 Schab-Lithographien auf 300 g Fabriano-Bütten, 36 x 52 cm (Stein), 50 x 70 cm (Blatt), nummeriert und signiert; aus der Serie „Die 7 Todsünden“. Auflage: 7, davon drei Serien Einzelexemplare und vier Mappen mit allen sieben Lithographien sowie einem Titelblatt in handgefertigter schwarzer Leinenmappe.

je 300


Alfred Kubin
1877-1959

Geiz, Trägheit  1914
2 Lithoplatten, 24,5 x 37,2 bis 26,9 x 40,3 cm
2 von insgesamt 5 (ursprünglich 9) originalen und von Kubin eigenhändig bearbeiteten, sowie verso bezeichneten Zinkplatten für den Zyklus „Die sieben Todsünden“. Erschienen als Mappenwerk, hrsg. von J. B. Neumann, Graphisches Kabinett, Berlin 1915. Der Verbleib der anderen 4 Platten (Titel, Inhaltsverzeichnis, „Fraß und Völlerei“ sowie „Neid“ ist unbekannt).
Im 3. von insgesamt 28 Mappenwerken beschäftigt sich Alfred Kubin zum ersten Mal mit der Lithographie, und zwar in der für den Postversand zwischen Künstler und Verleger besser geeigneten Variante der Lithographie auf Zinkplatten. Über die Entstehung der Platten - den Versand der leeren Platten vom Verleger zum Künstler und der vom Künstler bearbeiteten Platten zum Verleger zurück sowie die Druckumstände - gibt der Ausstellungskatalog „Alfred Kubin, Die 7 Todsünden, Tradition und Moderne“, der sich auf die Korrespondenz zwischen Kubin und Neumann stützt und vom Schloßmuseum Murnau 2007 herausgegeben wurde, ausführlich Auskunft.

5 Platten
4500
inkl.
Rahmen

Den Einführungstext zur Ausstellung finden sie auf/Introduction to the exhibition see:

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V

António Neto – Das jämmerliche Wesen Furcht. Farbtuschezeichnungen

Alle Zeichnungen der ursprünglichen Ausstellung finden sie hier/All objects of this exhibition see:

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