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Gauguin, Paul (1848 - 1903)Dřevořezy

11 Faksimiles von Holzschnitten Paul Gauguins.

Folgende Motive sind vorhanden; die untenstehenden Titel wurden aus dem Buch "Paul Gauguin, Unbekannte Holzschnitte" (siehe Literatur) übernommen:

  1. Te faruru
  2. Soyez amoureuses, vous serez heureuses
  3. Femmes, Animaux et Feuillages
  4. Te Arii Vahine
  5. Le Sourire 1*/Personnages comiques (2 Stöcke)
  6. Le Sourire 2**
  7. Le Sourire 3***
  8. Frau unter einem Baum
  9. Die Familie
  10. Knieendes Mädchen
  11. Kleines Mädchen

*G 83 **G 81 ***G 79
G = Marcel Guérin "L'oeuvre gravé de Gauguin"

Alle Blätter tragen den Trockenstempel des KPVU (Klub přátel výtvarného uměni)


Aus dem Klappentext der Mappe:

Mit freundlicher Genehmigung der Nationalgalerie Prag, herausgegeben vom Klub der Freunde bildender Kunst als Mitgliederprämie, mit einem Vorwort von Dr. Jana Witlichová. Die Zitate wurden aus „Noa-Noa, Vorher und Nachher, Briefe“, SNKLHU 1959 über= nommen. Die grafische Gestaltung stammt von Miroslav Hruška. Den Einband und die Reproduktionen der Holzschnitte auf handgemachtem Papier druckte die Druckerei Díla, ein Betrieb des Tschechischen Fonds für bildende Kunst in Prag.

Prag 1982Unverkäufliches Exemplar


Die hier reproduzierten Holzschnitte Gauguins aus seiner Zeit auf Tahiti und La Dominica stammen teilweise von Druckstöcken, deren Rettung für die Nachwelt nicht anders als abenteuerlich genannt werden kann. 7 Jahre nach Gauguins Tod machte sich der junge slowakische Astronom M.R. Štefánik nach Ozeanien auf, um eventuell noch vorhandene Spuren des Künstlers zu sichern. Tatsächlich fand er im unsichtbar

Lattenzaun eines Hauses die Holzschnitzereien, die sich, nachdem Štefánik zu seinem damaligen Wohnort Paris zurückgekehrt war, als die genannten Holzstöcke herausstellen sollten. Štefánik gelang es nicht, die Platten zu veräußern, und so ließ er sie von T.F.Šimon, einem tschechischen Grafiker, der ebenfalls in Paris lebte, restaurieren. Šimon fertigte auch erste Abzüge an, die heute zu den größten Seltenheiten gehören. Nach dem Tod Štefániks gelangte dessen gesamter Nachlaß in den Besitz des tschechischen Staates und somit werden die Platten Gauguins seit 1951 in der Prager Nationalgalerie verwahrt. 1963 widmete Libuše Sýkorová der Geschichte der Holzstöcke ein eigenes, äußerst fundiert recherchiertes Buch.




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Biographie Wikipedia

T.F. ŠIMON & Paul Gauguin

 

 

 

 

Sachgruppe: Künstlergrafik
Kategorien: Reproduktionsgrafik, Faksimiles
Ethnologie, Exotik, Brauchtum
Datierung: 1895 - 1903
  1982 (Druck)
Stilrichtung: Symbolismus
Maße:  
Technik: Buchdruck, Holzschnitt (Faksimile)
Literatur: Guérin, Marcel "L'oeuvre gravé de Gauguin",
Paris 1927

Sýkorová, Libuše "Paul Gauguin Unbekannte Holzschnitte",
Artia, Praha 1963

Šimon, T.F. "Štefánik po Gauguinových stopách na Tahiti"
(Štefánik auf Gauguins Spuren auf Tahiti), in: Hollar XIII,
S. 1 ff, Prag 1937 (siehe Weblink)